Freitag, 22. Januar 2016

Warum man durch Religion niemals Frieden finden kann

Ohhhhh, Vater der Nacht, steh´mir bei, denn ich höre den Aufschrei bis hierher, all der Gläubigen, die wie von Sinnen und mit Schaum vor dem Mund vor dem Bildschirm sitzen und kreischen: "Wie kann der Spinner denn nur so etwas behaupten?! Ich habe den Frieden doch erst durch den Glauben gefunden und jetzt soll das Alles falsch gewesen sein.!"
Ihr lieben Gläubigen, ihr Christen, Moslems, Hindus, BlaBlas, oder wie auch immer sich euer Grüppchen nennt und Wen oder Was ihr auch immer anbetet, ich bin nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, oder abzuschaffen. Ich bin gekommen es zu erfüllen!

...kiekste wa?! wie mein Vater zu pflegen sagte, oder umgekehrt. Also bevor Ihr/Sie jetzt gleich den virtuellen Hammer auf diesen Artikel niedersausen lasst, gebt euch selbst die Gelegenheit der Barmherzigkeit, handelt es sich doch nur um ein paar Minuten Zeit, die es dauert diesen Artikel zu lesen ..., und zu verstehen. Weder geht es darum Sie/Euch und euren persönlichen Glauben zu be-oder verurteilen, noch darum einen bestimmten Standpunkt des Glaubens anzunehmen. Es geht hier ganz kurz mal nur um das was ist. Tatsächlich und real.
Und wenn jetzt alle mal einen Moment ganz still sind, kann man in der Ferne vielleicht das Donnergrollen hören, das uns zeigt wie nah der Krieg ist, den der Glauben gerade, mal wieder, vom Zaum gebrochen hat. Denn immer noch sterben die Menschen, in bewaffneten Konflikten auf diesem Planeten, im Namen Gottes.

Und, eigentlich sehr paradox, aber gerade der tiefe, gehorsame Glaube an eine Religion führt recht häufig dazu, das Menschen, oder andere Lebewesen, unfassbare Schmerzen bis hin zum Tod ertragen müssen, was genauso häufig damit entschuldigt und erklärt wird, das der "Er-Leidende" seinen Glauben beweisen muss, oder erst gar nicht den Richtigen hatte und damit sowieso nicht als vollwertiger Mensch gesehen wird. Das zieht sich durch alle Jahrtausende und wird gerade in diesen Tagen wieder sehr deutlich, wo sich die großen Weltreligionen wie zu Zeiten der Kreuzzüge gegenüber stehen.

Mein Geschichtslehrer sagte immer gerne: "Ihr könnt ja so froh sein, das die Osmanen damals nur bis Wien kamen ...", womit er meinte, das der Islam nicht unbedingt zu seiner bevorzugten Glaubensrichtung gehört und er ein wenig Angst davor hatte das wenn es mal soweit kommt, sich die verschiedenen Religionen, nicht mehr auf eine gemeinsame Art zu leben einigen können, so wie es z. B. weitestgehend in der Periode "al Andalus", nach der arabischen Eroberung Spaniens unter Heerführer Musa ibn Tariq, gelang. Fast tausend Jahre lebten Anhänger der großen Weltreligionen dort miteinander und ergänzten sich, anstatt sich zu bekämpfen. 

Doch die letztendliche Rückeroberung der Christen, um das Jahr 1492, also das gleiche, unseelige Jahr, dem die Entdeckung Amerikas zugeordnet wird. (Auch immer noch so´n Quark, der die Jahrhunderte lang überdauert hat.), brachte auch die religiöse Ignoranz zurück. Wie wir wissen ging diese soweit, das verbitterte sexuell frustrierte, katholische Priester anfingen, die Frauen auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen, was ich im Grunde als nächstes in den Nachrichten erwarte ...., kleiner Scherz. Denn wie ich immer gerne sage: "Heut´entleert man die Köpfe, die früher gerollt!"

Und da wir gerade dabei sind, möchte ich kurz theoretisch werden und ein Prinzip aus der Kriegskunst zu Hilfe nehmen, um zu verdeutlichen, warum das Ritual der kleinen Gruppe von Leuten, zudem ich danach komme, anwend-und vergleichbar mit der gesamten Masse der Gläubigen ist.

Bitte schließen Sie einmal ganz kurz die Augen und stellen sich v ..., halt, erst zu ende lesen, den Satz, dann
die Augen sch ..., du Schäfchen ..., also stellen Sie sich vor, sie wären in der, wenn auch unfreiwilligen Situation, vor einem anderen Menschen gegenüber zu stehen und diesem einen Hieb mit einem Stock, oder Schwert verpassen zu müssen. (Warum? Einfach weil der sonst zuerst verpasst und Sie dann dolle Aua haben)

Die Kriegskunst sagt nun, das es in dieser Situation am effektivsten ist, die vermeintlich kleinste, spitzeste Ecke anzugreifen. Die Schulter, der Ellenbogen, oder sogar die Ohren und Knie sind nicht nur schwer zu schützen und relativ leicht zu treffen, sondern verdammt extrem empfindlich und schnell so verletzt, das ihre gesamte körperliche Kraft darunter leidet. Sie können also ihren ganzen Körper nicht mehr voll und ganz ins Gefecht werfen. 

Recht logisch, bis hierhin , oder? Gut ..., dann jetzt nochmal zur Ausgangsposition, nur jetzt stehen sich zwei  Armeen, mit vielen hundert Soldaten gegenüber. 
Hier gilt genauso, greifen sie frontal in der Mitte an, haben Sie im Grunde das ganze Heer vor sich, mit seiner gesamten Schlagkraft. Greifen Sie aber rechts, oder links, ganz außen an, so steht da erst mal nur ein einziger Kämpfer, dann zwei , drei ..., auf jeden Fall bei Weitem weniger, als in der Mitte. Vielleicht sind die Verluste beim Gegner dadurch erstmal nur klein, aber nicht nur haben Sie eine Lücke in die Flanke geschlagen, die nun viel mehr Aufmerksamkeit erfordert, als es an diesem Platz geplant war, sondern Sie haben den Feind erst mal komplett aus der Fassung gebracht, so dass ihn ein weiterer Angriff, z.B. an der gegenüberliegenden Flanke schon zu viel mehr Verlusten, noch mehr Verwirrung und schließlich und eben dazu führt, das der Gegener nicht mehr seine volle Schlagkraft zu Verfügung hat.

Ausgehend von diesem Prinzip kommen wir zu einem Beispiel religiöser Gehorsamkeit, die auf eine große Masse übertragen, nur zu blinden, ohne Hinterfragen funktionierende "Glaubens-Krieger" hervorbringt und letztendlich ..., doch schauen Sie selbst:

Amerika..., genauer gesagt der Gemeindesaal einer kleinen Pfingstkirchen-Gemeinde, eines kleinen Städtchens in Kentucky. Während eine elektrisch verstärkte Gitarre ohrenbetäubende Klänge von sich gibt, läuft zwischen etwa 10 Teilnehmern eine Person, mit einer Schlange in der Hand, die sie sich mal auf den Kopf, mal ins Gesicht, oder sogar in den offenen Mund hält. Bei der Schlange handelt es in diesem Fall um eine, in den Weiten Kentuckys gefangene, Klapperschlange, also so mit ganz echt giftig und so ...

Das ganze wird begleitet von heftigen Gebeten, gerichtet an diesen einen Gott,Vater von Jesus Christus und na ja, überhaupt von uns allen. Jedenfalls wenn dem einschlägigen Schmöker, den die Christen als ihren Lebensfahrplan betrachten und von dem sie sogar sagen: (zitat:Prediger Jamie Coots, verstorben 2014) ""Wenn die Bibel mir befehlen würde, aus einem Flugzeug zu springen, dann würde ich das tun".

Aber gut, zurück zum Ritual in Kentucky, das übrigens ganz offiziell in Alabama, Tennesee und Kentucky , in Georgia sogar 27 Jahre bei Todesstrafe verboten ist. Nur West Virgina hält die Sache für ganz normal und deshalb auch erlaubt. Jetzt fragen Sie vielleicht, wie ich auch zunächst mal, warum, um Alles in der Welt, sich diese Menschen in diese eindeutige Lebensgefahr bringen?! Nun, da gibt es zwei unterschiedliche Auffassungen, bzw Aussagen.

Die eine sagt die Leute gehen mit Absicht das Risiko eines tödlichen Bisses ein, weil sie es ihrer persönlichen Erlösung als zuträglich erachten, Gottgehorsam zu sterben. Die andere besagt wer genug und fest genug im Glauben ist braucht vor dem tödlichen Biss keine Angst zu haben, den der Herr wird Ihn, oder Sie beschützen. In beiden Fällen dient es aber erst mal dazu, den Glauben unter Beweis zu stellen.
Um das noch etwas verständlicher, wenn auch nicht begreifbarer zu machen, schauen wir noch auf zwei Stellen in der Bibel, die von den "Schlangen -Priestern" gerne als Legitimation heran gezogen wird.

Zunächst aus dem Buch Lukas 10,19: „Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.“

Und aus Markus 16,17–18: „Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen
geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.“

In Amerika herrscht die Meinung das Ritual, das dort den Namen Snake handling trägt wurde von George Went Hensley (1880–1955) in die „Church of God“ von Cleveland, Tennessee eingeführt; er lehrte, dass das sichere Anfassen von Giftschlangen der Beweis der gelungenen Erlösung sei.

Ich persönlich glaub jetzt aber auch mal was, nämlich dass das ganze nur ein billiger Abklatsch eines Rituals der Hopi ist, das alle zwei Jahre im August durchgeführt wurde und noch wird und bei dem es mehr um die Bitte nach einer guten Ernte ging, als um eine pubertär anmutende Mutprobe. Der Schlangentanz an sich, geht noch viel weiter in die Menschheitsgeschichte zurück, nur das man selten so dämlich damit umgegangen ist, wie die Pfingst-Ochs vorm Berg stehenden "Christen" aus Kentucky.

So, ich würde sagen das lassen wir mal einen Moment wirken. Vielleicht ein kurzes Video, zur Entspannung "





Upps ..., Ok, ok, hier und da gibts natürlich Kolateralschaden, vielleicht weil sich da jemand selbst und seinen Glauben ein wenig überschätzt hat.Kommt ja in den besten Familien vor, so ´ne Mansonsche Fehlsicht der Realitäten.
Aber zu den Todesfällen wollte ich eigentlich noch gar nicht kommen, denn noch sind bei der Motivation, dem tatsächlichen Glauben der Menschen, Gott würde in diesem Augenblick die Schlange lenken und ihr Gehorsam befehlen, in welche Richtung auch immer. Ich fang also nochmal an.
Lassen wir dies mal ein wenig wirken und mit reinem Verstand und ein Klitze Logik betrachten.

Mich erinnert das Ganze sehr an die Zeiten der Hexenverfolgung, wo man unter anderem Frauen, mit Steinen

an den Füßen, von einer Brücke in den Fluß warf. Ertrank diese, so war sie schuldig. Überlebte sie es jedoch, so war sie ganz sicher mit dem Teufel im Bunde, also noch viel schuldiger, als jede Ertrunkene.

Ich weiß nicht wie Sie eine solche Art der Logik sehen, ich kann sie nur als komplett Bescheuert bezeichnen, mit Sternchen und eins rauf mit Mappe. Mit dem einzigen Unterschied, das es bei den Schlangen-Ritualen um Gottestreue und nicht um die zum Teufel geht. Komplett bescheuerte Tierquälerei, zum Zweck der Abgabe jeder eigenen Verantwortung an ein Wesen, das sich je nach Herkunft, ein jeder so ausmalt wie er es will und wie es ihm grad passt und an ein Buch, welches im Laufe der letzten 2000 Jahre etwa 20.000 mal verändert, umgeschrieben, dazu gedichtet und wegzensiert wurde und dessen Inhalt auch wieder je nach Glaubensrichtung so ausgelegt wird, wie es der "Geistigen Versklavung" der jeweiligen Gläubigen,durch die  so genannten Prediger, Gurus, oder Erleuchteten, am Besten zu verhelfen scheint.

Im Grunde ist es ja wie sonst auch. Einige Wenige bestimmen über ganz Viele. Über deren Leben, deren Glauben und ihren Tod. Dieses Prinzip gilt, um wieder auf unser Beispielen aus der Kriegskunst zurück zu kommen genauso für diese kleine Gruppe in Kentucky, USA, wie für die komplette katholische Kirche, oder die gesamte Anhängerschaft des Islam. Nur dass das Buch da Koran heißt, oder in Indien Baghavadghita.

Überall auf der Welt, wo Menschen Entscheidungen treffen, treffen müssen, weil ihr, oder das Leben anderer davon abhängt, wird die Lösung bei einem fiktiven, von Menschen erdachten Wesen und ihrer angeblichen heiligen Schrift überlassen. Oder, um das Ganze noch etwas "Kränker" zu gestalten, dieses Wesen und seine heilige Schrift wird nur benutzt, als Vorwand, als Ausrede um Taten zu legitimieren, die eigentlich ganz klar gegen all das verstoßen, was die Schrift sagt. Zur Not wird etwas "gefunden", so wie in obigem Beispiel die Bücher Markus und Lukas, um die nötige Erlaubnis zum "Unmenschlich" sein zu bekommen und vor allem, den folgenden Schafen, also in dem Fall Sie und Ich, das Gewissen zu geben , das Richtige zu tun der eben nicht zu tun.

Vielleicht, und damit kommen wir zur heutigen Überschrift zurück, wäre diese eindeutige Schein-Heiligkeit, die legitimierte Notlüge, die dem Zwecke dient, sogar ganz ok und die Menschen könnten friedlich und zufrieden damit leben. Aber da ist eben das Problem, das es unzählige, erdachter und angebeteter Wesen und noch viel mehr heilige Schriften gibt, die leider auch von sich glauben, die einzig wahre zu sein. Und als wäre das nicht Durcheinander genug, glauben auch noch alle sie hätten das Recht ihren Glauben, über Leichen hinweg zu verteidigen, oder sogar die, die nicht an das Selbe glauben, angreifen und vernichten, oder assimilieren zu müssen.

Und jetzt kommt´s: Wir, von allen guten Geistern verlassenen, Vollidioten von Menschen tun das auch noch, von Anbeginn der Zeit bis heute. Egal wie fortschrittlich der Mensch in der Wissenschaft ist und welche Wunder er in der Architektur vollbracht hat, oder in der Kunst, zu allen Zeiten hat es keine einzige Religion geschafft, den Menschen wirklich Frieden zu bringen. Denn das eigentlich so Kinderleichte Prinzip der Abspaltung und des dadurch entstehenden Konfliktes, das Tatsache jedes Kind sofort verstehen würde, ist bis heute des Menschen größte, noch lange nicht gelöste Aufgabe.

fotos: wellmann/pixabay

Kommentare:

  1. Frieden kann nicht erreicht werden
    Frieden ist hier

    Verlangen wir Frieden und erwarten eine friedvolle Welt?
    Was erwarten wir von dieser Welt der völligen Gegensätze?
    Sehen wir Unruhen, Terror und Krieg, Korruption, Bösartigkeiten verschiedenster Couleur, Armut und bedrohliche Flüchtlingsströme? Haben wir verwirrende Familienprobleme?
    Sind das die Dinge die uns beschäftigen?
    Sind sie in uns bereits wie eingebrannt, quasi ein Teil von uns geworden? Ersehnst du Frieden für die Welt?
    Fürchte dich nicht! Sei nun bitte ganz still, schließe deine lieben Augen und sei nun friedlich.
    Wissen wir nicht dass der Frieden nun hier ist? Schon immer…
    Nie war der Frieden fort oder verschwunden. Wir sind das, ich bin der Frieden.
    Der Frieden ist schon da, wenn wir ihn, nun einfach, nur zulassen, in uns. Nie war er zerstört.
    Unsere Aufmerksamkeit war ein wenig verkehrt, mehr nicht. Frieden kann man nicht finden oder erwarten. Du bist der Frieden der Welt in dem Augenblick, wo du ihn wieder, aus deinem Innern, zulässt. Das sollst du nicht glauben! Nein, erfahre es einfach, in dem du nun radikal stoppst und einsiehst: Die Welt ist unruhig aber hier, in mir, ist nun Frieden. Der Frieden ist nur hier. Wie immer und für immer.
    Nun kann die Welt heilen und friedlich werden. Erlebe wieder deinen seelischen Ursprung den du einfach nur, durch verkehrte Aufmerksamkeit, vernachlässigt hast. Du bist Geist!
    Der Ursprung unabhängig aller Materie und Körperlichkeit nur, als lebendige, friedliche Lebensenergie, seiend. Sei Mitte, sei unabhängig aller Dualität, sei Eins in Allem, mit Allem. Hebe, in dir, alle Unterschiede auf, denn hier, in uns, sind wir alle, in der immer währenden, leben- spendenden Quelle, allen Seins, auf Ewigkeit, miteinander verbunden. Wo den sonst?
    Frieden für die Welt gibst, letztendlich, nur du allein! Merke dir das. Das ist sehr, sehr wichtig!
    Keiner hat die Macht Frieden zu schaffen außer du bist nun endlich friedlich und entspannst dich aus dem Inneren heraus. Mach dir das bewusst und lebe nun danach. Nichts sonst ist noch von Wichtigkeit. Frieden ist Liebe, Liebe ist Frieden. Das sei von nun an dein Leben. Lebe nun friedvoll in dem du Frieden in dir findest und für immer behältst.
    Nehme dich zurück, nehme die Wichtigkeiten zurück, lasse los und finde Frieden. Mehr zählt nicht in diesem Leben. Alles Andere wird sich dann finden wenn du entspannt und friedlich bist. So sei Es
    Liebe Es

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  2. Liebe ist Frieden
    Frieden ist Liebe

    Wer könnte es erkennen,
    Im weiten Erdenrund?
    Wer könnte es verkünden,
    zu jeder Zeit und Stund?

    Das Frieden uns gehört.
    Und ruht in uns unzerstört.
    Das wir ihn wieder erwecken.
    Und nicht vergessen verstecken.

    Der Mensch kam zu lieben.
    Denn Lieben erzeugt Frieden.
    Im Frieden wird Leben siegen,
    Weltenstreit auch erliegen.

    Friedvoller Geist erscheine.
    Schenk uns nur alleine,
    aus uns heraus dein Wesen,
    welches wir immer gewesen.

    Um hier gewahr zu werden,
    inneren Frieden neu zu erben.
    Natürlich aus uns scheint,
    dann Frieden, der uns vereint.

    Keine Chance den Propheten,
    die für Sieg des Frieden beten.
    Selber haben keinen gefunden,
    falschen Glauben jedoch verkunden.

    In Illusionen uns verführen,
    unsere Herzensfeuer entführen.
    Hinfort vom inneren Frieden,
    sie uns im Geiste schieden.

    Gebe auf diese Illusionen,
    die ewig sich nicht lohnen!
    Radikal find nun Ruhe hier,
    besänftige dein inneres Tier.




    Tier der Unruhe weiche hin,
    Da ich der Geist des Friedens bin.
    Aus uns scheine nun ein Geist.
    Welcher Geist der Liebe heißt!

    So wird’s geschehen,
    ich kann ES sehen.
    Das erste Leiden nun vergeht.
    Ein neues Leben hier entsteht.

    Den Welten- Friedensschein
    gibst,
    letztendlich, nur du allein.
    So soll und wird es sein.

    Liebe Es

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  3. Zeit ist gekennzeichnet durch Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Die Aussage des Blognamens, Zukunft wäre Jetzt, und damit Gegenwart, zeigt etwas geistig Ungeborenes an.

    Der Artikel ist entsprechend. Wenn man an Religion etwas kritisieren kann, und da gäbe sicherlich viel, dann ist es wohl das, daß die Gläubigen, um des Macht ausüben Wollens, Religionen mit Gott selbst verwechseln.

    Ich mache mir jetzt nicht die Mühe sämtlich Denkfehler rauszusuchen und zu bezeichnen, aber nehmen wir doch zu mindest ein Paar, damit meine Aussage nicht als bloße Behauptung dasteht.

    Zitat:
    "Es geht hier ganz kurz mal nur um das was ist. Tatsächlich und real"

    Wenn sie das Wort Zukunft benutzen dann sollte Ihnen schon auffallen, daß die Welt nicht nur aus Tatsächlichem und Realem besteht. Die Zukunft ist eben alles Andere, als tatsächlich und real. So wie sie das mit dem "Zukunft ist Jetzt" beschreiben, wird aber deutlich, daß sie das Ganze, mit Teilen der Welt, ein wenig vermischen. Sie verwechseln Wahrnehmung der Realität, ein Vergangenheitsanalyse, mit Glaube, der sich ins Ungewisse also die mögliche Zukunft wendet.

    Zitat:
    "...das uns zeigt wie nah der Krieg ist, den der Glauben gerade, mal wieder, vom Zaum gebrochen hat."

    Man kann zwar nicht sagen, daß Glaube noch nie geschadet hat, aber es ist definitiv nicht per sé die Intension des Glaubens schaden zu wollen, sondern er bewegt sich mittels des Denkens und Ahnens ins Unbekannte und sucht Möglichkeiten, um von einer Gegenwart in die Nächste zu kommen, denn er ist es, der den Menschen den nächsten Schritt aus der Gegenwart in die nächste Gegenwart ermöglicht, in dem er abwägt, ob sich diese Gegenwart von der wahrscheinlich kommenden Gegenwart, also der Zukunft, unterscheiden wird, und dieser Schritt einfach zu meistern sein wird, oder ob es schwierig werden könnte, und man etwas neues wagen muß. Und diese bewegen von einer Gegenwart in die Nächste, nennt man dann Zukunft. Deswegen ist Zukunft aber noch lange nicht Gegenwart oder gar "Jetzt". Glaube ist das ausloten des Zukünftigen, bei gleichzeitiger Ungewißheit darüber, ob das Geglaubte sich als richtig erweisen wird.

    Sie meinen Irrglauben, der annimmt, daß sein Glaube eben kein Glaube ist, sondern Gewißheit, aus der er dann irrtümlich meint, Macht über Andere generieren zu dürfen. Wenn einer weiß, daß er glaubt, dann weiß er auch, daß sein Glaube eben alles andere als Gewiß sein kann. Ist man sich ungewiß, dann kann man daraus keine Gewißheit erzeugen, daß der Glaube des Anderen nicht vielleicht auch stimmt.

    Auch die Vergleiche mit den giftigen Tieren,...,

    Sie suchen sich Fanatiker raus, um zu belegen das Glaube schlecht ist. Auch der Glaube ist eine Duale Angelegenheit, folglich hat der glaube seine Grenze, nämlich die Wirklichkeit. Im Gegensatz zur Realität können Sie diese jedoch nur erahnen und nicht kennen. Tritt man über sie hinweg, kommt man ins Reich der Illusion und Fanatismus, mit mitunter den von Ihnen so schön beschriebenen verheerenden Folgen

    Sie verwechseln Glaube mit Kirche. Glaube mit Fanatismus, etc., etc., beziehungsweise schmeißen sie in einen Topf. Entschuldigen Sie, wenn ich das so sage, aber das Ungeborene quillt noch aus allen Ecken und Enden ihrer Textes. Es hört sich aber schön an, und immerhin machen Sie sich zu mindest Gedanken, benutzen also ihr Bewußtsein, und das ist schon viel Wert.

    Schöne Grüße

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  4. Ein Grund, warum die Kommentare hier nicht ganz offen sind, ist genau dieses, "Ich vergleich maldamit was ich darüber denke und bezeichne deins dann als richitg , oder falsch. Aber wir machen heute hier , genau deshalb nochmal eine Ausnahme. Was Sie denken, lieber Leser, ist Ihres. Was wir denken kann niemals ein "Denkfehler" sein, denn wer sollte in der Lage sein Ihre, oder unsere Gedanken zu bewerten. Lieben Dank für deine Gedanken, aber es zeigt mir mal wieder, das es nicht möglich ist gemeinsam nachzudenken, sondern es muss in anderen Augen richtig, oder falsch sein. Aber nochmal, lieben Dank dafür!

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  5. Hallo Herr Wellmann, ein in Dialog treten, wäre durchaus eine Alternative in solch einer Situation.

    Erklären Sie mir doch, wie die Zukunft "Jetzt" sein kann?

    Folgerichtigkeit kann man eigentlich nur dann aufheben, wenn man mit dem Denken außerhalb von Zeit geht. Das ist möglich, doch wenn man gedanklich aus der Zeit geht, kann man dann noch zeitliche Begriffe verwenden? Ich hätte nichts dagegen, wenn Sie das klären würden.

    Und wie verhält es sich mit Denkfehlern? Wenn es per sé keine Denkfehler geben kann, dann hieße daß, daß es Irrtum nicht geben kann. Leben wir in einer Welt in der Irrtum ausgeschlossen ist?

    Schöne Grüße

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    1. Mein Lieber, Dialog ist das einzige Mittel, keine Alternative, denn wie sie jetzt hier erleben passiert das Gleiche wie immer. Der eine stimmt mir zu, der andere lehnt es ab, oder sieht es eben anders, der Dritte ..., wie auch immer. Aber Sie wollen, bis jetzt jedenfalls nicht, keinen Dialog führen, sondern sie wollen hier Ihren Senf dazu geben und das auch noch äußerst unhöflich. Es geht Ihnen nicht um die Lösung einer Frage, sondern darum, ob sie Recht haben ,oder nicht. Und das gilt genauso für den netten Herren, der mir 100% tig zustimmt. Beides hat hier nichts zu suchen und ist und war noch nie meine Intention. Deshalb betone ich immer wieder, mir nicht zu glauben, oder es eben einfach abzulehnen, sondern das gelesene aufzunehmen und für ich selbst zu verarbeiten. Gerne lerne ich auch von Ihren Gedanken, vielleicht in ihrem eigenen Blog, oder eben auch per E-Mail. Aber niemand lernt dadurch, dass man ihm seine vermeintlichen Fehler vorwirft, oder ihn sonstwie beleidigt, wenn auch mit sehr gewählten Worten. Ich werde heute noch ein Kontaktformular in den Blog einfügen und wenn sie möchten gebe ich Ihnen auch gerne eine E-Mail Adresse, oder wir chatten mal über das Thema. Aber die Kommentarfunktion stelle ich heute noch komplett ab, denn wie man sieht, ist diese schlicht weg nur kontraproduktiv. Dennoch nochmal: Vielen Dank für´s schreiben, denn dadurch habe ICH mal wieder etwas gelernt.
      Um meinen Dank zu unterstreichen, dann doch noch zwei Klärungen ..., die Sie dann gerne wieder mit ihren ANsichten vergleichen können, nur nicht mehr hier in den Kommentaren.
      Die Zukunft ist Jetzt! bedeutet nichts weiter als das Veränderung, die nicht heute statt findet, morgen nichts verändert hat. Und natürlich ist es möglich aus der Zeit zu gehen. Jeder Moment, den Sie mit voller Aufmerksamkeit wahrnehmen, mit ganzer Konzentration, ist außerhalb jeder Relation der Zeit. Aber das ist nur ein Teil des Themas Dimensionen und ob es möglich sie zu verlassen, oder zu wechseln. Und wenn, dann findet so ein Wechsel ganz bestimmt nicht nur gedanklich statt. Doch wie gesagt, gerne an anderer Stelle. Ich freue mich auf den Tag, an dem wir zusammen finden.

      Auch schöne Grüße

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  6. Hallo, Oliver Wellmann. Herzlichen Dank für Ihren Artikel, ich bin 100% bei Ihnen.
    Nach dem Lesen des ersten Beitrages von Blackniveau plus wollte ich die Seite schon fluchtartig verlassen. Genau diese Denke und Mutmaßung ist es, dass die Welt so ist wie sie ist! Das schlimmste an solchen Predigern ist, das sie das glauben was sie sagen und andere Menschen damit missionieren wollen. Anstatt sie Wissen vermitteln, das nachweisbar ist, wird Glauben verbreitet - eben missioniert. Genau dieser Glaube verbreitet ja: ich richtig, du falsch. Und schon haben wir einen Konflikt in die Welt gesetzt, der eigentlich gar nicht zu lösen ist, jedenfalls nicht friedlich. Wie soll denn "Glauben" so bewiesen werden, dass er tatsächlich glaubhaft ist und nicht falsch? Der Mensch ist nun mal so gestrickt nicht alles so einfach hinzunehmen. Deshalb der unselige Glaubenskrieg um die Herzen der Menschen. Ja, um die Herzen und nicht um das Gehirn, was ja zum Wissen da ist und nicht zum Glauben. Deshalb der alte Spruch des Landesherren zum Pfaffen: "Halt du sie dumm, ich halt sie arm." Funktioniert heute noch und immer besser.
    "Frieden kann nicht erreicht werden Frieden ist hier". Sehr gefähliche Aussage! Das ist echt ganz dunkles Niveau. Die Aussage implementiert, dass der Frieden im Menschen ist aber nicht von Menschen erreicht werden kann. In dir ist Gott, deshalb bist du friedlich! Ha ha, ich kenne genügend Typen, bei denen das nicht funktioniert (ich wohne in Bayern). Denen vergibt sogar der Papst anlässlich des neuen Jahres all ihre Sünden, weil der Einzelne mit seinen Sünden nicht mehr aus dem Schneider kommt! Na das ist ja ein ganz scheinheiliger Hirte, vergibt denen pauschal alle Sünden, die ja auch Verbrechen sein könnten. Dafür können die im neuen Jahr mit dem Wissen um Vergebung wieder zuschlagen. Jetzt weiß ich auch warum unser Ulli so schnell aus dem Knast kommt ... Da gabs auch noch ganz andere unheilige Allianzen, so vor ca. 70 Jahren. Und schon sind wir wieder im Streit, was auch so gewollt ist: Teile und Herrsche! Da gibt es genügend Argumente, den anderen tot zu schlagen oder "Totschlagargumente". Daraus entwickeln sich dann auch diese friedlichen Argumente, die im Herzen sind. Derzeit sehr aktuell bei islamischen Fundamentalisten zu erkennen. Ich will damit nicht behaupten, dass "Schwarzniveau" ein christlicher Fundamentalist ist, aber dem Fundamentalismus sehr nahe steht. Wieso? Weil er in seinem Spezialwissen um den Glauben offensichtlich sehr belesen und wissend - äh, glaubend ist. Hoffentlich praktiziert er dieses gefährliche Zeugs nicht. Ansonsten bin ich seit vielen Jahren felsenfest der Meinung, dass ein Jeder nach seiner Fasson leben sollte, ohne den Anderen auf den Geist zu gehen oder ihn "umdrehen" oder missionieren zu wollen. Aber das lassen die Religionen nicht gelten, geht es doch um viel Macht, Geld und Einfluss für die Zukunft dieses einen Planeten. Der gehört allen, und nicht nur einigen, die denken auserwählt zu sein. Noch eines Blacky, Frieden ist so eine Sache, die nicht so von alleine oder im und mit dem Glauben entsteht. Dazu gehört auch Courachiertheit. Zur Courage gehört, für den Frieden zu kämpfen, gegen Hunger und Ausbeutung zu kämpfen, für Gerechtigkeit und Gleichstellung zu kämpfen. Dann tut man etwas für die Menschen und die Umwelt - angeblich sind wir doch alle Geschöpfe Gottes? Sie wollen die Menschen von diesem Kampf abhalten, sich nur um den inneren Seelenfrieden zu scheren und sich nicht in die Angelegenheiten der Herrscher einmischen, weder der weltlichen oder geistlichen! Halleluja!

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